
Wie erinnern wir uns an die deutsche Teilung?
Der Mauerbau liegt 65 Jahre zurück, die Grenzöffnung 32 Jahre. Die Überreste der DDR-Sperranlagen werden im Museum gezeigt oder sind zugewachsen. Doch in den Menschen sind Narben zurückgeblieben und wir schauen durch die Brille der widersprüchlichen Erfahrungen im Einigungsprozess auf die Vergangenheit. Wie hat sich der Umgang mit der Geschichte der deutschen Teilung verändert? Was kann die Forderung, aus der Geschichte zu lernen, für uns heute bedeuten?
Der Leiter vom Grenzhus Schlagsdorf, Dr. Andreas Wagner, führt in das Thema ein und kommt anschließend mit Menschen aus unterschiedlichen Generationen und mit Menschen mit Grenz- und Fluchterfahrung ins Gespräch.
Eine Veranstaltung im Rahmen des 23. Klützer LiteraturSommers, der dieses Jahr unter dem Motto „Zwei Ansichten“ steht.
Die Veranstaltung wird gefördert vom Landkreis Nordwestmecklenburg und dem Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten MV.
Kartenvorbestellungen werden empfohlen unter Telefon: 038825-22295 oder per E-Mail an: service@literaturhaus-uwe-johnson.de. Die Abendkasse öffnet eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Foto: Führungsstelle der DDR-Grenztruppen bei Pötenitz ©Grenzhus Schlagsdorf