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SUMMARY:Uwe Johnson Mais-Parcours
DESCRIPTION:Weitere und ausführlichere Informationen zum Maisfeld-Projekt finden Sie hier!
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SUMMARY:Hannah Arendt  – eine Jahrhundertfigur hat Geburtstag
DESCRIPTION:  \nWilli Winkler stellt seine neue Arendt-Biographie »Ein Leben« vor \nPünktlich zu ihrem 120. Geburtstag wird auch in Klütz der großen Philosophin gedacht. Ihr Biograph Willi Winkler\, langjähriger Journalist beim »Spiegel« und bei der »Süddeutschen Zeitung«\, nähert sich dieser »hebräischen Prophetin«\, wie er sie auch nennt\, indem er sie ganz bewusst in den Kontext der deutschen Nachkriegsgeschichte stellt. \nWir werden sie kennenlernen als erste globale »Medienintellektuelle« und als genaue Beobachterin der Auseinandersetzung mit den Menschheitsverbrechen der Nationalsozialisten. \nIn einem Gespräch mit dem Kieler Johnson-Experten Rainer Paasch-Beeck wird es natürlich auch um Arendts außergewöhnliche Freundschaft mit Uwe Johnson gehen\, der Winkler in seinem Buch ein eigenes Kapitel mit dem vielsagenden Titel »Zwei Ansichten« widmet. \n  \nKartenvorbestellungen werden empfohlen unter Telefon: 038825-22295 oder per E-Mail an: service@literaturhaus-uwe-johnson.de. Die Abendkasse öffnet eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
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SUMMARY:Andreas Möller: Die Unterschätzten
DESCRIPTION:  \nWarum sich unsere Zukunft auf dem Land entscheidet \nAbgehängt und rückständig – oder idyllisch und ursprünglich: Über »das Land« wird viel gesprochen. Aber wie sieht dieser Blick von außen aus\, wenn man selbst auf dem Land lebt? \nZum Abschluss von »Johnson im Maisfeld« kommt Andreas Möller mit seinem Buch »Die Unterschätzten.« nach Klütz. Er beschreibt die zunehmende Entfremdung zwischen Stadt und Land und fragt\, wessen Erfahrungen gehört werden\, wenn über Landwirtschaft\, Strukturwandel und die Zukunft ländlicher Regionen gesprochen wird. \nWir führen diese Debatte von innen: Wie wird das Land von außen wahrgenommen\, erkennen wir uns wieder? Wie wollen wir selbst die Zukunft hier gestalten? Ein Abend\, der von Uwe Johnsons Jerichow direkt in die Gegenwart führt. \n  \nKartenvorbestellungen werden empfohlen unter Telefon: 038825-22295 oder per E-Mail an: service@literaturhaus-uwe-johnson.de. Die Abendkasse öffnet eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
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SUMMARY:Matinee! Eine Freundschaft durch ein Jahrhundert – Katharina Höftmann liest aus »Ozean«
DESCRIPTION:Friedchen und Paula lernen sich 1932 kennen und »verfreunden« sich auf den ersten Blick. Zwei junge Frauen voller Lebenshunger\, voller Hoffnungen und großer Träume. Ihre Freundschaft\, so schwören sie sich in durchtanzten Nächten in Berlin\, wird für immer halten. \nUnd wie nebenbei verliebt sich Friedchen in Paulas charmanten Cousin Max. Doch dann kommt Hitler an die Macht – und Paula und Max sind Juden. Katharina Höftmann nimmt uns mit auf eine Reise durch ein Jahrhundert\, über den Ozean und all die Erschütterungen hinweg\, die bis heute nachwirken. \nKatharina Höftmann wurde 1984 in Rostock geboren. Sie studierte Psychologie und deutsch-jüdische Geschichte in Berlin\, ist freie Journalistin\, hat bereits mehrere Romane und Sachbücher veröffentlicht und betreibt den Newsletter ›Guten Morgen\, Tel Aviv‹. Mit ihrer Familie lebt sie in Tel Aviv. \n  \nKartenvorbestellungen werden empfohlen unter Telefon: 038825-22295 oder per E-Mail an: service@literaturhaus-uwe-johnson.de. Die Abendkasse öffnet eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
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SUMMARY:Fischbrötchen und Walgesang – eine szenische Lesung zu »Timmy/Hope«
DESCRIPTION:  \n\nEin Wal in der Marienkirche – eine witzige\, groteske und nachdenkliche Theaterarbeit über die Macht der Gefühle und Geschichten \nEin Wal gerät in Not – und eine ganze Republik außer sich. Timmy alias Hope wird zum Medienstar\, sein Schicksal zum nationalen Drama. Millionen fiebern mit\, im Netz überschlagen sich Anteilnahme\, Empörung und Schuldzuweisungen. Schließlich erhält sogar der zuständige Minister Morddrohungen. \nWie konnte ein einzelner Buckelwal vor der Insel Poel derart hohe Wellen schlagen? Welche Gefühle und Sehnsüchte wurden da wach? Und wann wurde aus Mitgefühl eine öffentliche Erregung\, die sich medial und politisch immer weiter verselbstständigte? \nRegisseurin Nina Gühlstorff hat für das Mecklenburgische Staatstheater daraus eine ebenso witzige wie groteske und nachdenkliche szenische Lesung entwickelt. Gemeinsam mit den Schauspielern Edward Auerbach und Louis Kuballa und einer eigens angefertigten Wal-Skulptur erzählt sie von der Macht der Geschichten\, von kollektiver Erregung und von Narrativen\, die stärker werden als die Fakten. \nFür die Klützer Marienkirche wird die Inszenierung eigens neu bearbeitet und ist hier zum ersten und bislang einzigen Mal außerhalb Schwerins zu erleben. Der Aufführungsort ist kein Zufall: Schließlich spielt der Wal schon in der biblischen Geschichte von Jona eine wichtige Rolle. \nIm Anschluss an die etwa 45-minütige Aufführung lädt das Literaturhaus Uwe Johnson zum Gespräch mit Nina Gühlstorff\, den Schauspielern und weiteren Gästen ein. \nKartenvorbestellungen werden empfohlen unter Telefon: 038825-22295 oder per E-Mail an: service@literaturhaus-uwe-johnson.de. Die Abendkasse öffnet eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
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SUMMARY:Turid Müller: Unter dem Strand
DESCRIPTION:  \n  \nEin Ostseekrimi – und eine der Geschichten vor unserer Haustür \n  \nCay ist eine gescheiterte Autorin mit einem Leben voller Brüche\, die sich mehr schlecht als recht als Journalistin durchschlägt. Für einen Auftrag reist sie an die Lübecker Bucht. Dort soll sie über eine Katastrophe berichten\, die sich vor 80 Jahren ereignet hat. Doch bevor sie mit ihrer Recherche beginnen kann\, entdeckt sie die Leiche einer jungen Frau\, die sich für das Gedenken an die Opfer eingesetzt hat. Während Cay versucht\, ihrer eigenen Vergangenheit zu entkommen\, stößt sie auf Menschen\, die für die Verbrechen von damals Verantwortung tragen und nie zur Rechenschaft gezogen wurden. \nDer historische Hintergrund von Turid Müllers Kriminalroman „Unter dem Strand“ ist eine der größten Schiffskatastrophen der Geschichte. Am 3. Mai 1945\, nur wenige Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs\, griffen britische Kampfflugzeuge in der Lübecker Bucht die mit KZ-Häftlingen besetzten Schiffe „Cap Arcona“ und „Thielbek“ an. Rund 7.000 Menschen kamen ums Leben. \nEine Geschichte\, die sich unmittelbar vor unserer Haustür ereignete und an die auch im Klützer Winkel bis heute erinnert wird. Auf dem Friedhof in Klütz steht ein Denkmal für die Opfer der „Cap Arcona“. Jedes Jahr führt eine Fahrrad-Gedenkfahrt von der Cap-Arcona-Gedenkstätte in Grevesmühlen bis nach Groß Schwansee an die Ostseeküste. Und noch vor wenigen Jahren konnten Zeitzeugen davon berichten\, was sie damals an der Küste erlebt und gesehen hatten. \nTurid Müller verbindet einen spannenden Kriminalfall mit der Frage\, wie wir heute mit unserer Geschichte umgehen – und wie viel Vergangenheit in unserer Gegenwart steckt. Dabei geht es nicht allein um Erinnerung\, sondern auch um die politische Gegenwart. „Wehret den Anfängen haben wir immer gesagt! – Das ist längst durch. Wir sind schon mittendrin“\, heißt es im Roman. \nTurid Müller ist Psychologin\, Schauspielerin und Autorin. Ihr Roman „Unter dem Strand“ erschien 2026 im Piper Verlag. \n  \nKartenvorbestellungen werden empfohlen unter Telefon: 038825-22295 oder per E-Mail an: service@literaturhaus-uwe-johnson.de. Die Abendkasse öffnet eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
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SUMMARY:Gregor Sander: Troja\, später Nachmittag
DESCRIPTION:Ein Mecklenburger auf der Suche nach Troja – und eine der Geschichten vor unserer Haustür \nWer in Kalkhorst die Heinrich-Schliemann-Straße entlangfährt\, entdeckt am Straßenrand einen Hinweis auf einen berühmten ehemaligen Bewohner des Ortes. Ein schmaler Pfad führt durch den alten Pfarrgarten zu einem kleinen achteckigen Pavillon. Hier soll vor fast 200 Jahren ein Junge gesessen und Latein gelernt haben. Sein Name: Heinrich Schliemann. Rund anderthalb Jahre\, von 1832 bis 1833\, lebte er bei seinem Onkel\, dem Kalkhorster Pfarrer Friedrich Schliemann. Zu Weihnachten 1832 schenkte er seinem Vater einen selbst verfassten lateinischen Aufsatz über den Trojanischen Krieg. Jahrzehnte später sollte er als Entdecker Trojas weltberühmt werden. \nDiesem ebenso abenteuerlichen wie widersprüchlichen Leben widmet sich Gregor Sander in seinem Roman „Troja\, später Nachmittag“. Er erzählt von einem Jungen aus Mecklenburg\, der von der großen weiten Welt träumt\, von einem Mann\, der als Kaufmann ein Vermögen verdient\, um die halbe Welt reist und sich immer wieder neu erfindet. Von Amsterdam über Sankt Petersburg bis nach Amerika und schließlich nach Griechenland führt ihn sein Weg. Doch bei allem Erfolg bleiben zwei große Sehnsüchte: die nach den Helden und Schauplätzen der antiken Sagen – und die nach seiner Jugendliebe Minna\, die längst einen anderen geheiratet hat. \nGregor Sander erzählt diese Geschichte mit Tempo\, Witz und einem feinen Gespür für die Widersprüche seiner Hauptfigur. Denn Schliemann war nicht nur Entdecker\, Abenteurer und Geschäftsmann\, sondern auch ein begnadeter Geschichtenerzähler\, der es mit der Wahrheit über sein eigenes Leben nicht immer allzu genau nahm. Seine eigene Biografie hat er später kräftig ausgeschmückt und so an seiner Legende mitgeschrieben. Was ist historisch verbürgt\, was erfunden? Und spielt das für einen guten Roman überhaupt eine Rolle? \n„Troja\, später Nachmittag“ ist ein ebenso unterhaltsamer wie kluger Roman über Ehrgeiz\, Sehnsucht\, Liebe und die Macht der Literatur. Und über einen Mecklenburger\, der in der ganzen Welt zu Hause war und doch nie ganz von seiner Herkunft loskam. \nGregor Sander\, 1968 in Schwerin geboren\, lebt als Schriftsteller in Berlin. Seine Romane und Erzählungen wurden vielfach ausgezeichnet. „Troja\, später Nachmittag“ erschien 2026 im Penguin Verlag. \n  \nKartenvorbestellungen werden empfohlen unter Telefon: 038825-22295 oder per E-Mail an: service@literaturhaus-uwe-johnson.de. Die Abendkasse öffnet eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
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